formedo-Logo

formedo - Galileo-Vibrationstraining - Bodyanalyzer

formedo ist eine Marke der HBSN AG Schloßbergstr. 28, 38315 Hornburg Telefon: 0201-890602-50 - Telefax: 0201-890602-99

URL: http://www.formedo.de/
Titel: Anwendungen & Wirkung

Anwendungen & Wirkung

for me do findet Anwendung in der Medizin, in Fitness- und Gesundheitsanlagen, innerhalb der betrieblichen Gesundheitsförderung oder auch auf dem Golfplatz. Es ist geeignet für Anwender jeden Alters. Es stößt auf hohe Akzeptanz, da schnelle Trainingserfolge zu verzeichnen sind.

Doppelpfeil als Linkhinweis zum AufklappenSind Vibrationen schädlich?Sind Vibrationen schädlich?

Oft hört man, dass Vibrationen, wie sie bspw. bei Arbeiten mit dem Presslufthammer auftreten, schädlich sind. Diese Art von Vibrationen sind in keiner Weise mit denen von Galileo vergleichbar, da es sich dabei um Vibrationen mit anderen Frequenzen, Amplituden und Schwingungsverläufen handelt und zudem die Art der Krafteinleitung nicht vergleichbar ist. Beispielsweise werden beim Sitzen auf einer vibrierenden Fläche (wie in einem Fahrzeug) die Kräfte direkt in die Wirbelsäule eingeleitet, was bei Galileo nicht der Fall ist.

Die patentierte Bewegungsform des Galileo-Trainings ist keine beidseitig synchron verlaufende „Auf- und Ab“-Bewegung, sondern aufgrund der Wippfunktion eine teilweise Kreisbewegung, welche die linke bzw. rechte Körperhälfte abwechselnd und gegenläufig bezüglich der Beuger- und Streckermuskulatur trainiert. Diese Bewegungsform ist dieselbe wie bei der menschlichen Fortbewegung - rechtes und linkes Bein sowie die Rumpfmuskulaturpartien werden immer abwechselnd und gegenphasig betätigt.

Die aufwendige mechanische Konstruktionsweise von Galileo garantiert eine immer echt sinusförmige (harmonische) Krafteinleitung in den Körper, wobei lediglich die tatsächlich eingestellte Frequenz auf den Körper wirkt. Die Frequenzen von Galileo sind abgeleitet aus der Muskelphysiologie und das Galileo-Training ist individuell über Amplituden- und Frequenzwahl dosierbar.

Doppelpfeil als Linkhinweis zum AufklappenPhysikalische Betrachtung menschlicher BewegungPhysikalische Betrachtung menschlicher Bewegung

In einer physikalischen Begrifflichkeit ist Gehen ein zyklischer Vorgang, bei dem sich dieselben Abläufe stetig wiederholen, im Idealfall eine harmonische Schwingung. (Sinus = Abtragung des Kreises über die Zeit!)

Die Vergleichbarkeit der Galileo-Stimulation mit dem Gehen wird durch diese Darstellung erkennbar. Das Behandlungskonzept des Galileo beruht auf den beschriebenen physikalischen Vorgängen beim Gehen. Wenn Kräfte in ein schwingungsfähiges System eingeleitet werden, geraten in Abhängigkeit von der Steifigkeit einzelner Körperabschnitte die entsprechenden Abschnitte in Schwingung. Hier ist streng zu differenzieren zwischen der Muskelsteifigkeit und der Körpersteifigkeit, in die neben die Muskelsteifigkeit die Gelenkstellung eingeht. Die therapeutischen Schwingungen entstehen in den Abschnitten, in denen die entsprechenden Bedingungen für Resonanz vorliegen, nämlich Masse und Steifigkeit.

Das neuromuskuläre System reagiert auf die Schwingungen mit Muskelkontraktionen und Anpassungen der Haltungskontrolle. Hohe Leistung ist in diesem System verbunden mit phasengerechten, harmonischen Schwingungen, und die Galileo-Vibrationen stimulieren die Muskeln im seitenalternierenden Rhythmus des Gehens und Laufens. Durch phasengerechte Einleitung von Energie in das schwingende System werden Kraft, Schnelligkeit, Elastizität und Koordination gleichzeitig trainiert.

Doppelpfeil als Linkhinweis zum AufklappenWirkungen auf Muskelmasse, Muskelkraft und MuskelleistungWirkungen auf Muskelmasse, Muskelkraft und Muskelleistung

Die reflektorisch provozierten Muskelkontraktionen erzeugen einen Zuwachs an Muskelkraft und Muskelleistung, je nach Variation der Trainingsbedingungen. Durch die zyklisch und schnell ablaufende Stimulation verbessert sich die inter- und intramuskuläre Koordination, messbar als Kraft- und Leistungszuwachs.

Wird beim Training auf Galileo eine Bleiweste als zusätzliche Masse getragen (10-40 kg), erfolgt eine zusätzliche Stimulation des Muskelwachstums. Auf die Erhöhung der Anforderung reagiert der Muskel mit Superkompensation. Die Zusatzlast bewirkt eine Hypertrophie der Muskeln. Bereits Trainingseinheiten von zweimal wöchentlich je 2-3 Minuten haben messbare Erfolge gebracht.

Begriff Muskelleistung in einer Formel ausgedrückt:

Muskelleistung = Muskelkraft x Geschwindigkeit

denn:

Leistung = Kraft x Geschwindigkeit

Zum Beispiel wird bei isometrischen Spannungsübungen viel Kraft, jedoch keine Leistung erbracht. In dem Produkt "Kraft x Geschwindigkeit" ist unter isometrischen Bedingungen die Geschwindigkeit = 0, und damit ist auch die Leistung = 0.

Das Ziel einer Rehabilitation sollte demnach in der Steigerung von Leistung und Kraft liegen, denn eine sichere Alltagsbewältigung erfordert schnelle und kräftige Bewegungen.

Doppelpfeil als Linkhinweis zum AufklappenWirkungen auf den KnochenWirkungen auf den Knochen

Die Knochenstruktur folgt entsprechend dem Wolffschen Gesetz der Funktion, d.h. Wachstum und Erhalt von Schaft und Trabekeln folgen dem Verlauf der Krafttrajektorien.

Gesunder Knochen, und dazu gehört auch Knochen bei primärer Osteoporose, reagiert in einem biologisch streng determinierten Regelkreis auf die Maximalkräfte, die ihn über ca. 1500 Mikrostrain hinaus verformen. Diese Verformungskräfte entstammen der Muskulatur.

Aktuelle Studien haben bewiesen, dass zwischen Querschnitt von Knochenmaterial und Muskelquerschnitt eine strenge Proportionalität besteht. Zwischenergebnisse von laufenden Studien zeigen einen positiven Effekt des Galileo-Trainings beim Knochenaufbau.

Doppelpfeil als Linkhinweis zum AufklappenWirkungen auf die HaltungskontrolleWirkungen auf die Haltungskontrolle

Beim Trainieren mit dem Galileo ist der Körper bestrebt, den Kopf in der Horizontalen und den Rumpf ruhig und aufrecht zu halten. Alle Muskeln, die unseren Körper in dieser Stellung halten, müssen auf die oszillierende, durch Galileo aufgezwungene Bewegungsform reagieren. Unser posturales System lernt nun, unter Einfluss dieser Störung das Gleichgewicht zu finden und zu erhalten.

Darüber hinaus kann die Zielmotorik in die Übung mit eingebracht werden. Beispiele dafür sind Kniebeugen oder Hüftkreisen auf dem Galileo. In jeder einzelnen Stellung der Bewegung muss sich das posturale System an die veränderte Lage adaptieren. Bei einer Frequenz von 25 Schwingungen pro Sekunde ergeben sich 1500 Zyklen pro Minute. Diese große Wiederholungszahl bewirkt den außergewöhnlich hohen Trainingseffekt auf das neuronale System.

Doppelpfeil als Linkhinweis zum AufklappenGegenanzeige/Anwendung nicht empfohlen bei…Gegenanzeige/Anwendung nicht empfohlen bei…

  • Schwangerschaft
  • Akute Thrombosen
  • Akute Entzündungen des Bewegungsapparates
  • Akute Tendinopathien in trainierten Körperregionen
  • Frische Frakturen in trainierten Körperregionen
  • Steinleiden von Gallenwegen und ableitenden Harnwegen
  • Implantate in trainierten Körperregionen
  • nach frischer OP
  • akute Hernien
  • akute Diskopathien
  • akute Migräneanfälle
  • frische Wunden und Narben in trainierten Körperregionen
  • rheumatoide Arthritis
  • Epilepsie
  • aktive Arthrosen und Arthropathien