Die Zahl der Fitnessstudios steigt unaufhörlich. Doch "Muckibuden" sind immer weniger gefragt. Die Gesundheitswelle lässt die Ansprüche steigen und macht den Fitnesstrainer zur begehrten Fachkraft. Jetzt gibt es sogar einen Studiengang

Viele Studios suchen händeringend nach Personal. Zugleich sind die Mitarbeiter der größte Kostenfaktor

* Kleine Anbieter wollen mit Beratungskompetenz und Service den Ketten trotzen - sagen sie jedenfalls

In langen Reihen stehen schwere Geräte aus Stahl und schwarzem Kunstleder. Anatomische Schaubilder markieren die Stellen am Körper, an denen sie Wirkung zeigen sollen. Die indirekte Beleuchtung unterstreicht noch die Folterkeller-Assoziationen. "Wir haben gerade neue Energiesparlampen bekommen - die sind noch ein bisschen dunkel ...", sagt Brit Schabacker und lächelt entschuldigend. Unzulänglichkeiten sind ihr Geschäft. Normalerweise allerdings die menschlichen. Bierbäuche, Sahnekonfekthüften, Computerarbeitsplatz-Wirbelsäulen. Und jetzt, wo das Jahr noch jung ist, kommen sie wieder alle aus ihren Polstergarnituren, unterschreiben bei einem der 6000 Fitnessstudios im Land und versuchen, ein besserer Mensch zu werden. "Zumindest ein gesünderer und kräftigerer", schlägt Schabacker vor.

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